Sandprinzessin

Eine Sandprinzessin ist eine Alibifrau für einen schwulen Mann, damit er in der Öffentlichkeit als heterosexuell gilt.

Der Prinzessinnen-Begleitservice ist eine gGmbH, also eine gemeinnützige GmbH und gilt inzwischen als Erfolgsmodell. „Das Unternehmen wurde vor 20 Jahren gegründet,“ berichtet Gero-Ansgar, der Unternehmensdirektor. „Was heute als Selbstverständlichkeit gilt, war damals ja noch eine Sünde – nämlich sich als Homosexueller öffentlich bloßzustellen.“

Was also tun, wenn man männerbevorzugend fühlt und gleichzeitig in einer exponierten Stellung arbeitet, beispielsweise als Künstler, Sportler, Politiker oder Wirtschaftsführer? Genau: Man besorgt sich eine Sandprinzessin und tritt mit ihr bei offiziellen Anlässen auf.

Die Sandprinzessinnen waren nicht etwa Nutten, nein, eher Lesben, die so ihre Heterogesinnung zeigen konnten. Aber selbst das ist  heute veraltet. Homosexuelle gelten als beste Freunde der Frauen.

Mit ihnen können sie über alles quatschen (incl. Haushaltstipps) und ihnen Geheimnisse anvertrauen. Von daher sind heute viele heterosexuelle Frauen eine willkommene Sandprinzessin. Mit ihnen sieht Zweisamkeit vertrauter aus.

Gemeinnützige Unternehmen müssen ihre Gewinne ja bekanntlich reinvestieren, dürfen sie also nicht an die Firmeninhaber in voller Höhe abführen. Die Frauen werden also ständig geschult, die Kunden über heterosexuelles Gehabe informiert. „Wir bieten aber auch geschlechts- und neigungsneutrale Benimmkurse, Typ- und Stilberatung, Informationsberatung zu Körperpflege (Fußpflege, Maniküre, Nagelpflege) und Kosmetik an; sie sind für unsere Kunden verbilligt. Wir bemühen uns momentan auch um staatliche Forschungsaufträge zur zielgruppengerechten Textilkunde.“

Der Geschäftsbereich „Sandprinz“ ist nach Worten von Gero-Ansgar momentan etwas unterentwickelt. „Viele Männer empfinden es als sexuell erregend, wenn sich zwei Frauen in der Öffentlichkeit küssen. Lesbische Frauen sind allgemein akzeptiert und brauchen nur selten einen Begleiter, um ihre Orientierung zu verschleiern.“

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Bund für deutsche Schrift und Sprache

Der Bund für deutsche Schrift und Sprache, Straße der Freundschaft 77, 02991 Lauta, stellt sich mittels einer Info-Mappe selbst vor. Neben viel Werbung für die eigenen Veröffentlichungen ist ein Probeexemplar der Zeitschrift „Die deutsche Schrift Vierteljahreshefte zur Förderung der deutschen Sprache und Schrift“ enthalten. Ihre ISSN lautet 0012-0693.

„Die Schrift und das historische Handwerk“ lautet das Titelthema der Ausgabe 3/2016. Die enthaltenen Texte sind in Sütterlin (= deutsche Schrift) abgedruckt, sind vom heutigen Leser also nicht mehr unbedingt lesbar.

Wer sich dennoch die Mühe macht, die Texte zu entziffern, wird dafür mit einem interessanten Inhalt belohnt; Bilder illustrieren den Textteil.

Auf den ersten Blick mögen hier abseitige und unwichtige Themen vorliegen – wer interessiert sich schon für Schrifttypen, die man als Kind nicht mehr in der Schule lernt? Andererseits: Hier wird Tradition und Kultur vermittelt, was ja auch nicht schlecht ist, oder?

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Verfassungsschutzbericht Thüringen 2016

Der „Verfassungsschutzbericht Freistaat Thüringen 2016“ ist als Pressefassung beim Innenministerium des ostdeutschen Bundeslandes erhältlich. Der Umfang beträgt 153 Seiten im DIN A4 – Format.

Vernachlässigt man diese Merkwürdigkeiten, hält man ein gut gemachtes Werk in den Händen. Ausgehend von einer (beschriebenen) Tagesaktualität in Thüringen wird hier auch allgemeines politikwissenschaftliches Hintergrundwissen vermittelt. Inhaltlich sind Islamismus, Rechts-, Links- und Ausländerextremismus gleichermaßen vertreten.

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Weintechnologe

Weintechnologen stellen aus Trauben Most her und verarbeiten ihn zu Wein, Traubensaft, Sekt und anderen Weinerzeugnissen.

Dafür ist es notwendig, erst einmal den Zuckergehalt = Mostgewicht zu ermitteln, sobald die Trauben geliefert werden. Dann zerkleinern die Weintechnologen die Früchte in speziellen  Traubenquetschen und pumpen den Fruchtbrei, die sogenannte Maische, in die Keltermaschine. Der Traubenmost entsteht dann durch Pressung; er wird durch mechanische, maschinelle oder chemische Art und Weise vorgeklärt – Fruchtfleischteilchen, Schalen, Stilreste und andere Schmutzartikel werden so entfernt.

Die Weintechnlogen geben in der Folgezeit Gärhilfstoffe hinzu, um die Gärung in Ganz zu setzen. Und sie überwachen den Gärprozess natürlich auch kontinuierlich. Ist er abgeschlossen, filtrieren sie den Jungwein und entziehen ihm so die Hefen und alle weiteren unerwünschten Stoffe, die er noch enthält. Der Wein ist nun stabil; er kann so weiterverarbeitet werden.

Wie schon oben gesagt, stellen Weintechnlogen auch Traubensaft, Schaumwein, Perlwein und andere weinhaltige Produkte wie Glühwein her. Selbst weinähnliche Getränke wie Apfelwein, Erdbeerperlwein und Met kommen hinzu.

Trinke ich Wein

wird mir ganz fein

Warum wird mir schnell

der Raum ganz hell

auch bei Frauen

will ich gerne schauen

nach jahrelangem Frust

bekomme ich dann Lust

wenn ich mich entkleide

ich nicht mehr leide

auch der Geschlechtsverkehr

ich nicht mehr verwehr

ich bin entzückt

Sex mich beglückt

doch ich will nicht sehen

was kommt an Nachwehen

es schwillt der Pimmel

er ist nicht im Himmel

es sinkt der Hoden

bis auf den Boden

das kommt vom Wein

er drückt Schwellstoffe `rein!

 

Meine Mutter ist die Erfinderin des Stachelbeerweines. Es habe an meinem Vater gelegen, behauptet sie. Er sei besonders wild, hemmungslos und wollüstig, wenn er Stachelbeerwein getrunken habe.

Dann habe ich selbst versehentlich vom Stachelbeerwein probiert. Und tatsächlich: Meine Mutter sah auf einmal hübsch aus! Zuerst entkleidete ich meine Beine (inklusive Hüfte) und rubbelte an meinem Freudennuckel. Doch schon nach meinem zweiten Schluck verlor ich alle Kontrolle – ich stürzte mich auf meine Mutter, riß ihr die Kleidung vom Leibe, drang in sie ein – und war entjungert.

Seitdem habe ich mich intensiv mit dem Gesöff „Stachelbeerwein“ beschäftigt, seiner Wirkung auf den männlichen Körper, seine Herstellung, seine Zutaten und den Vertrieb. Offensichtlich muß diese Weinvariante sehr schmackhaft sein – verkaufen läßt sie sich jedenfalls sehr gut – nicht nur in gewissen Etablissements, sondern zu meiner eigenen Überraschung auch in Weinfachhandlungen.

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Mandelmilch

Mandelmilch ist ein Getränkt, das aus Mandeln und Wasser hergestellt wird. Sie findet auch in verschiedenen Pflegeprodukten Anwendung. Mandelmilch ist ein Milchersatzprodukt.

Die Mandelmilch war schon im Mittelalter bekannt.

Bei ihrer Herstellung übergießt man frisch gemahlene und dann angeröstete Mandeln oder Mandelpaste mit warmem bis heißem Wasser; diese Mischung läßt man dann mehrere Stunden ziehen. Die abgefilterte Mandelmilch kann gesüßt oder mit Gewürzen (z. B. Vanille, Zimt, Orangenblütenwasser) gemischt werden.

Alles falsch, was man so in der Sekundärliteratur liest und hört. Die Mandelmilch stammt nicht etwa aus Spanien oder Italien, wie dort immer wieder behauptet wird. Nein: Der nördliche Düsseldorfer Stadtteil Angermund ist die Heimat der Mandelmilch. Das ergaben archäologische Grabungen vor Ort.

„Diese Ergebnisse sind für uns aber nicht überraschend,“ berichtet Karl-Eduard Bixenblix, der Grabungsleiter. „Angermund lag früher in einer tropischen Region und feuchtem und warmem Klima. Exotische Früchte wie Nüsse, Mandeln, Orangen und Mandarinen waren hier häufig anzutreffen. Bei unseren Ausgrabungen fanden wir Unmengen an Überresten von ihnen. Da liegt es natürlich nahe, hier die Heimat der Mandelmilch zu vermuten.“

Was natürlch Kopfschütteln bei der örtlichen Gastronomie und Lebensmittelerzeugungsindustrie = Landwirtschaft auslöst. „In der katholischen Kirche ist dieses rein vegane Produkt eine Fastenspeise. Sie ist schon sehr lange bekannt. In Angermund wird erst seit dem Jahre 1501 Mandelmilch produziert,“ berichtet Peter Mayer-Meyer, Pressesprecher der örtlichen Kirchengemeinde.

„Fügt man Rosenöl, Zimt sowie Tomaten hinzu, erhält man ein stimulierendes und sexuell erregendes Getränk,“ ergänzt Gustav Gänsemüller vom örtlichen Gastronomieverband.

Das neumodische Trendgetränk hat sich nach seinen Worten aber noch nicht wirklich durchgesetzt. Ob es an dem etwas faden Geschmack liegt? Ob die Herren der Schöpfung nach dem Genuß des Getränkes besonders willig sind, Damen zu begatten, die Frauen aber besonders hysterisch nach Beweibung sind? „Dafür fehlen uns statistische Überprüfungen,“ so Gänsemüller. „Meine Frau und ich haben es letzte Woche ausprobiert. Der Sex / Geschlechtsverkehr war auch noch heißer und spontaner als sonst auch.“

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Getreidemilch

Getreidemilch ist Milchersatz für Veganer. Sie wird aus fermentiertem Getreied hergestellt. Getreidemilch kann beispielsweise aus Reis, Hafer, Dinkel, Roggen oder Einkorn hergestellt werden. Zur Geschmacksverbesserung können Enzyme beigefügt werden; sie verdauen die Stärke vor. Der Nährwert hängt von der verwendeten Getreideart ab; Vitamin- und Mineralstoffgehalt ähnelt der Kuhmilch.

 

Herr Ministerpräsident?

Ja, Herr Sklaventreiber Landwirtschaftsminister?

Wir müssen etwas für die Landwirtschaft am Niederrhein tun.

Und wieso?

Sie darbt.

Darbt? Und leidet? Wieso?

Die Landwirte sind unsere Wähler. Sie verkaufen nicht genug.

Aber ich höre nur, daß die Bauern Rekordernten Einfahren.

Eben darin liegt das Problem. Die Menschen im Ruhrgebiet essen nicht mehr so viel Brot wie früher. Und deswegen können die niederrheinischen Bauern nicht mehr so viel Getreide verkaufen.

Na, ich glaube, die Lösung zu haben. Trinken Sie das hier!

Was ist das?

Weiß gefärbter Kakao, Sie Idiot. Los, trinken. Oder Sie brauchen mir nicht mehr unter die Augen zu klmmen.

 

(Werbespot im Radio)

Trinken auch Sie Hafermilch, wie Ministerpräsident Schmidt-Schmitz.

(Zeitungsartikel)

Zu Protestaktionen der Bauern in Rheurdt, Uedem und Isskum kam es gestern in Düsseldorf. Die neue Landwirtschaftspolitik der neuen Landesregierung sollte den Agrarsektor ändern, wenn nicht gar revolutionieren. Es soll zwar auch weiterhin Getreide angebaut werden. Anders als früher soll der Überschuß aber nicht in andere Landesteile gebracht und dort verkauft werden. Getreidemilch heißt das neue Zauberwort.

„Was machen wir aber mit unseren Maisbeständen? Zuerst sind wir gefördert worden. Und heute? Heute werden wir alleingelassen,“ erzählt einer der betroffenen Bauern.

Eine Lösung war schnell gefunden. Die Landesregierung sagte zu, eine Forschungs- und Versuchsanstalt ins Leben zu rufen, die neue Milchsorten ausprobiert. Vielleicht gibt es ja eines Tages Kastanienmilch?

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Zoophilie

Der Kuß

muß

bei der Schlange

auf die Wange

sonst die Zunge (gespalten)

zuckt ungehalten.

 

Meine Frau ist zoophil. Nein, nicht, daß sie gerne in einen Zoologischen Garten gehen würde. Stattdessen interessiert sie der Geschlechtsakt mit Tieren.

„Wir hatten in meiner Kindheit eigentlich immer ein Aquarium zu hause,“ berichtet sie. „Bei Fischen gibt es ja bekanntlich nicht viel zu sehen. Zeitweise hatten wir auch ein Terrarium.“ Schildkrösen lebten darin, Reptilien, Schlangen und viele andere Tierarten. Insbesondere dei Fortpflanzung der Schlagen weckte die Neugierde der jungen Dame.

„Schlangen legen Eier. Klar. Gibt es aber auch Männchen und Weibchen? Ein Liebesspiel? Flirts? Anmache? Sex?“

Wirklich schlau wurde Jolita wohl nicht aus ihren Klein-Mädchen-Beobachtungen. Also schaute sie sich die kleinen, ungefährlichen Arten genauer an, holte sie aus dem Terrarium – und wollte in ihrer Naivität wissen, ob man Menschen und Schlangen auch miteinander kreuzen kann. Die Wißbegierde gewann irgendwann dermaßen die Oberhand, daß erste Selbstversuche begannen. „Ich glaube, ich bin von einer Schlange entjungfert worden,“ gesteht Eyla-Janine.

Warum sie dann ausgerechnet einen hübschen, gutaussehenden Kerl wie mich geehelicht hat? Fragen Sie? Nun, das ist leicht zu beantworten. Ich bin herrenbevorzugend, sprich: homosexuell. Und Terrarienliebhaber. Ich kann sie also bei ihren Neigungen unterstützen, ohne ihr an die Wäsche zu wollen.

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